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Abgelegt unter (Rico) von Rico am 22-03-2009

rico_03_20091Donnerstag Abend Wetter gecheckt und es sah super aus: 2-3er Ostwind und dies heißt “Neumagen”. Jetzt musste ich nur noch für Freitag Mittag frei bekommen, aber mein Chef ist ja Modellflieger und hat “VERSTÄNDNIS”. Also holte mich Judith um punkt zwölf samt Drachen vor der Firma ab und es  ging nach Neumagen. Kurz vor der Ankunft kam uns Rüdi entgegen und es kam mir schon komisch vor…….na ja dachte ich, gehe ich mal vom besten aus. Am Landeplatz blies schon ein etwas böiger und starker Wind und die Windfahne am Startplatz tänzelte extrem. Als wir oben ankamen waren nur drei Drachen aufgebaut und die meisten noch auf den Autos…….verdammt, zu starker Wind. Dies heißt wohl warten! Also plünderten wir zuerst unser Verpflegungspäckchen- ok, es war eigentlich ein riesen Paket ;-)
Die Starts, welche wir dann sahen, ähnelten mehr einem Känguruhsprung…Ich war aber fest davon überzeugt, dass es ab  15Uhr ruhiger wird und so war es dann auch (in der Fa. werde ich ja auch Herr Kachelmann genannt)
Punkt 15:15 war Richi so nett mir zusammen mit Judith Starthilfe zu geben. Super Start und sofort in die schon starke Frühjahrsthermik, welche ich so nicht erwartet hatte. Bärte um die 3 Meter kurbelten wir aus und es machte Spaß ohne Ende nach so langer Zeit die Welt wieder von oben zu sehen. Stellenweise für den ersten Flug nach längerer Zeit war es mir schon fast zu thermisch, da ich dermaßen ausgehebelt wurde, dass ich keine Chance hatte die gewünschte Kurvenrichtung zu fliegen sondern regelrecht rausgeworfen wurde.
Nach schönem Thermikauskurbeln flog ich irgendwann zur Position und kam dort mit 230 Meter an und dachte jetzt kann ich die Höhe gemütlich abkurbeln. Aber es kam anders: An der Position hatte ich durchgehend -4 Meter saufen und konnte nur noch einen Kreis machen bis ich in den Gegenanflug einleitete. Dort angekommen ging es schlagartig hoch, war ja auch klar, wo es so stark runter geht, geht es nebenan extrem hoch. Das Problem war nur, dass es nicht mehr aufhörte. Also dehnte ich den Gegenanflug extrem aus, wendete in den Queranflug und hatte noch immer das gleiche steigen. Na ja, dachte ich, fliege ich einfach den Queranflug mehrmals, was ich auch tat. Ich glaube, man nennt dies auch die französische Landevolte, da es dort so gelehrt wird. Liegt das jetzt daran, dass wir nach Frankreich gezogen sind :-O ?
Im Endanflug wurde ich so ”durchgebeutelt” und ausgehebelt, dass ich rasch die Fahrt erhöhte, um “steuerbarer” zu sein und blieb lieber liegen und machte eine kontrollierte sanfte Radlandung. Also so thermisch hatte ich noch keine Landung erlebt. liegt wohl auch am Osthang, da dieser schon in der Abschattung liegt und der Landeplatz voll angestrahlt wird und sich dort ständig was ablöst…
Zufrieden wartete ich auf meine Abholerin und wir bauten gemeinsam den Drachen ab. Nur das Landebier, das hatten wir leider zuhause vergessen, welches wir aber beim Italiener nachholten :-)
So, heute (Sonntag) wird im Nachbarort geschleppt (Paraglider), das schauen wir uns mal an….aber keine Angst, ich bleibe dem Drachenfliegen treu.

Glück auf, Rico…


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    1 Kommentar geschrieben zu "Eeeeeeeeeeeeeennnnnnnddddddddlich…"
    Detlev am 22. März 2009 um 18:10 Uhr

    Na super! Endlich! Herzlichen Glückwunsch. Und jetzt am Ball bleiben :-D

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