Antwort: “Wir wollen hier oben nur ein Kännchen Kaffee trinken. Und weil es cooler aussieht, haben wir uns in die Outdoor-Klamotten geschmissen und die Drachen direkt vorm Bergcafé aufgebaut”. OK, die Frage meherer Wanderer, die schon seit Stunden darauf warteten, einmal einen Drachenstart zu sehen, war ja berechtigt.
Die richtige Antwort (“Weil es zu windig ist”!) klangt aber sehr mädchenhaft und wenig nachvollziehbar. “Mal ist der Wind zu stark, mal ist er zu schwach …”, nörgelte eine Dame und hat sich gerade noch ein “Ihr seid echt Jammerlappen” verkniffen, bevor sie mit ihrem Wanderstock weiterzog. Ich hatte einen Moment lang ein Gefühl, als hätten wir sie um ihr Eintrittsgeld zu einer Zirkusvorstellung geprellt.
Nachdem der Wind gegen 16 Uhr (nach immerhin fünfstündiger Warterei) etwas nachließ, sind wir doch noch 2 Stunden richtig schön geflogen. In der letzten und an diesem Tag ohnehin schwachen Thermik ging es noch zwei, drei Mal auf 800-900 Meter und dann auf die Landewiese.
Fotos oder Videos vom Flug gibt’s heute leider nicht. Eigentlich wären die Bedingungen ideal gewesen, um ganz ruhig aus der Hand ein paar Fotos zu machen. Ich hatte zwar die Kamera dabei aber den frisch geladenen Akku zu Hause liegen lassen.