Apr
13
    
Abgelegt unter (Flugbuch) von Detlev am 13-04-2009

p1040844Nachdem wir gestern zunächst mehrere Stunden auf der Picknick-Decke an der Landewiese auf den entscheidenden Wetterdurchbruch gewartet hatten (der nicht kam), fiel mit dem Eintreffen unseres Schlepp-Piloten (Andreas) die Entscheidung, auch ohne erkennbare Thermikentwicklung einfach mal zu starten. Aber von wo?

Zuerst brachten wir unsere Drachen mit Svens Auto ans westliche Ende der Startbahn um in östliche Richtung zu fliegen. Dort angekommen, wehte uns plötzlich ein deutlicher Rückenwind in die erstaunten Gesichter. Also: Rückmarsch! Der Aufbau unserer Geräte fand dann am östlichen Ende des Geländes statt. Als wir gerade fertig waren, fragte jemand: “Habt ihr euch mal den Windsack angesehen?” Vier entgeisterte Piloten blickten den Mast empor und schleppten anschließend leicht mißgestimmt ihre Ausrüstung wieder ans Westend, von wo aus wir letzlich über den See in Richtung Porta Westfalica starteten.

Schnell war klar, dass wir uns im Lee des Wiehengebirges befanden, dass abhängig von der Windstärke mal um-, dann wieder überströmt wurde, wodurch sich zeitweise eine sanfte Leewalze bildete. In schwacher Thermik konnte ich über Porta Westalica gerade mal 20 Minuten fliegen und auf 800 Meter aufdrehen. Unter einer scharf abgegrenzten Inversionsschicht war dann Schluss.

Viele Fotos gibt’s wieder bei portaflieger.de


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Kommentare:
1 Kommentar geschrieben zu "Südwest … Nein! Nordost … Nein!"

[...] wurden letztere beim durch umlaufende Winde verursachten Drachenschleppen wieder [...]

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