Um das Leid kurz zu fassen: Ich bin gestern und auch heute nicht weggekommen. Die Tage waren nicht einfach zu fliegen aber unser derzeit größter Nachteil ist eindeutig die Winde. Bernd ist gestern nach 2 Windenstarts bereits aufs UL umgestiegen und morgen werden ihm nach den Erlebnissen der letzten beiden Tage sicher weitere Piloten aus unserem Team folgen. Ich will hier gar nicht viel über die Organisation und die Kompetenz der Windenfahrer schreiben (wir sind – Willi sei Dank – froh überhaupt an der Winde starten zu können), aber was wir gestern und heute zur bessten Flugzeit erlebt haben, ist mit ruhigen Worten nicht mehr zu beschreiben. So war es dann auch heute nicht weiter verwunderlich, dass aus unserem Team an der Winde auch nur die Favoriten den extrem späten Sprung über den Waldrand in Richtung Ziel schafften. Peer und ich blieben nach 5 Starts im Alten Lager stehen – Frosch kam viel zu spät weg und steht etwa auf halber Strecke. Nur Yeti und Andreas sind im Ziel (wie auch immer Yeti das um die Zeit und nach dem ganzen Ärger noch geschafft hat – wohl mit Wut …). Bernd steht nach UL-Start 18 Kilometer zu kurz.