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Abgelegt unter (Flugbuch) von Detlev am 11-04-2009

dh_spyder_landung… er schrie sogar – aber wir erhörten ihn nicht! Gestern war Brunsbergwetter. Der Berg ist aber weit weg und er ist nie wirklich sicher – wettertechnisch. Darum entschieden wir uns, an der Porta zu bleiben und hinterm UL unser Glück zu versuchen. Da mein Combat ja inzwischen verkauft ist und ich meinen alten Spyder fliegen (muss), passte mir das auch ganz gut.

Leider blieb das Gebiet ums Wiehengebirge gestern thermisch nahezu tot. Zwei Schlepps auf 1.000 und 700 Meter konnte ich nur mehr oder weniger abgleiten. Am Nachmittag rief dann Moritz an und berichtete, dass er mit meinem Ex-Combat gerade 2,5 Stunden auf 1.500 Meter am Brunsberg herumgedüst war.

Der Tag hat sich für mich aber trotzdem gelohnt, weil ich nach längerer Zeit mal wieder UL-Schlepps mit Fußstart üben konnte.

Richtig tolle Fotos gibt’s bei portaflieger.de


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Kommentare:
2 Kommentare geschrieben zu "Der Berg rief …"

[...] An manchen Tagen ist es besser den Kopf einfach in den Drachen zu stecken und nicht mehr raus zu gucken Gestern war so ein Tag. Die morgendliche Flugwettervorhersage war noch besser als die am Vorabend und so musste man sich nur noch entscheiden ob es bei dem Ostwind an der Porta ans UL geht oder nach Höxter. Auf Empfehlung eines Lokalmatadoren ging es dann aber an die Porta hinters UL. Die ersten Schlepps waren ziemlich ernüchternd, die Piloten suchten ohne einen piepsen aus dem Vario die Gegend ab. Als ich um 13 Uhr meinen ersten Schlepp machte und bei kreischendem Vario in 400 m klinkte glaubte ich schon an den Glücksgriff des Tages aber Pustekuchen, kaum geklinkt verstummte das Vario und alles nachsuchen war zwecklos, in mittlerweile 300m angekommen kämpfte ich mich gegen den Ostwind am Wiehengebirge Richtung Kaiser Wilhelm vor in der Hoffnung dort soarend einzuparken. Das ging zur Freude der Touris am Denkmal auch relativ gut, in 200 m Höhe drehte ich einige Minuten in einem 100m Aufwindband meine 8ten – man kann schon verdammt dicht ans Denkmal ran fliegen.  Dann fand mich ein Bart der mich auf immerhin 250 brachte bevor ich Ihn wieder verlor, im sinken fand ich mich schnell auf 180 m wieder und machte mich auf den Rückweg, war knapp hat aber gepasst.  Der zweite Schlepp so um 15 Uhr war effektiver ca 5 Bärte und immerhin 20-30 Minuten in der Luft gewesen. Leider musste das UL dann zu Wartungsarbeiten in den Hangar so das die anderen zum Teil ungeflogen wieder abbauen musste – zu all dem Übel kam dann noch ein Bericht aus Höxter von Moritz – 2 Stunden geflogen 1500m …. wie gesagt Kopf einfach in den Drachen stecken oder auf den rufenden Berg hören siehe Flightblog [...]

micha am 11. April 2009 um 13:57 Uhr

Ganz so schlimm war es ja nun doch nicht. Meines Wissen hab ich den letzten schlepp gemacht mit dem ” alten ” Spyder von Detlev. Donnerwetter, zäh wurde mir gesagt sei er, aber ich konnte das nicht sagen nach dem Flug. Hab das UL vor mir ab 450 m rausgeschmissen. Und mit dem schwachen Bart bis 560 hoch gedreht vor unserem Hang.
Der Spyder kam mir leichtgängig vor und immer wenn ich mal was anderes fliege, kommt mir J. Guggenmos sein Spruch….Spurtreue…. sprich die lange Zeit auf meinem Bullet wie das Fahren ohne Servolenkung vor.
In steilere Kurven lässt sich der Spyder nicht so einfach reindrücken.
Speed hat der ohne Ende, aber beim Landen leider auch notwendig, daher hatte ich einen “Plumps runter ” die letzten Zentimeter. Vielleicht noch ein paar Kilo weniger und etwas Übung mit der Kiste und dann klappt es. Mal sehen ob mein Joint Venture mit Detlev noch Bestand hat. Vorsichtshalber hat er ja vor meinem Flug sein teures Vario in Sicherheit gebracht und somit nur den Drachen ” riskiert. ” Aber lieber Detlev,” es ist doch noch alles dran und heile, oder ? Liebe Grüsse von Micha

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