Nein! Das ist nicht mein Service-Team und sooo viele Starthelfer braucht man auch bei einem VRQ nicht. Das Bild dokumentiert einfach, wie nett und fürsorglich die Kameraden an der Porta sind. Der Erstflug mit meinem ATOS verlief dann auch wirklich bestens.
Gleich nach dem Abheben schleppte mich Erwin durch bockige Thermik, wobei er dann schneller vor mir aus dem Bart fiel, als ich hinterhertauchen konnte. Beim dritten Durchsacker wollte ich gerade klinken, als uns schon die Sollbruchstelle voneinander trennte … gerade mal etwa 200 Meter über Grund. Ich vertraute ein wenig auf die versprochene Leistung und statt mich gleich wieder auf die Landung vorzubereiten, wickelte ich das Vorseil auf und begab mich auf die Thermiksuche.
Ein winziges Bärtchen war schnell gefunden. Es verschaffte mir etwas mehr Bodenfreiheit und die Möglichkeit, über und hinter der Hangkante aufzudrehen. Dort ging es dann recht zuverlässig zunächst auf 900 Meter, später auf 1.000 und dann sogar auf ca. 1500 Meter.
Nach zwei traumhaften Flugstunden warf ich das eingerollte Vorseil über der Landewiese ab und drehte meine Landevolte zum Endanflug in den Ostwind, dessen Stärke ich ebenso unterschätze, wie die enorme Wirkug der Klappen, die im Landeanflug nicht nur für super Langsamflugeigenschaften sondern auch für ein deutliches Sinken sorgen.
Da das Fliegen mit dem ATOS ansonsten sehr kräftesparend ist, bestand mein Sport gestern dann darin, das Gerät zum Abbauplatz zu tragen.
