240 – 250° waren heute einfach zu viel für einen Start auf der Rampe. UL-Schlepp war angesagt – was mir sehr recht war, denn da will ich unbedingt viel üben. Die Bedingungen waren nicht schlecht, um den ersten Schleppstart mit dem Combat zu wagen. Der ging allerdings gründlich in die Hose.
Ich kam zunächst gut aus dem Startwagen raus, schaukelte den Drachen dann aber kurz darauf auf und hatte dann in recht geringer Höhe gleich einen Seilriss (Sollbruchstelle). Mir blieb nichts anderes übrig, als direkt geradeaus zu landen. Platz genug war ja da. Allerdings bekam ich kurz vor der Ausgleitphase noch böse die Wirbelschleppe des ULs aufs Dach und sah mich schon im Acker. Kurz vor dem Boden hatte ich dann wieder ruhige Luft und konnte ganz weich landen. Immerhin war das dann noch recht positiv.
Peer half mir, den Drachen zurückzuschleppen und wir versuchten, sein Video zu analysieren. Was mich gleich nach dem Start so nach rechts ausgehebelt hat, ist schwer zu sagen. Es wurde zu der Zeit allerdings insgesamt etwas unruhig. Auf jeden Fall habe ich viel zu weich gesteuert und zu wenig impulsiv gegengehalten.
Der Combat ist aber (das stand ja zu erwarten) um einiges sensibler hinterm UL als mein gutmütiger Spyder. Ich werde das ganze demnächst noch einmal bei gaaanz ruhigen Bedingungen ausprobieren. Ich lasse mich aber nicht weiter aus der Ruhe bringen. Immerhin bin ich beim Schleppen noch ein Anfänger und habe auch noch den Spyder, um richtig viel Schlepperfahrung zu sammeln.