Jul
13
    
Abgelegt unter (FAQ) von Detlev am 13-07-2007

Seit ich wieder fliege, sind sie wieder da:
Die Fragen von Freunden und Passanten am Startplatz oder auf der Landewiese. Wer kennt sie nicht …? Hier die beliebtesten Fragen (und die Antworten, die man manchmal gern geben würde):

Frage: “… und dann springt man eine Rampe hinunter?”
Antwort: Ja. Entweder springt man von der Rampe, einer Klippe oder einem Berg. Wichtig ist nur, dass die Absprunghöhe groß genug ist, damit sich der Drachen auch öffnen und abfangen kann.

Frage: Wie lange fliegt man denn dann so?
Antwort: 4 Minuten und 23 Sekunden. Das ist die einheitliche Flugzeit für alle Drachen. Länger reicht die Thermik nicht.

Frage: “… und man hält sich an dem Trapez fest?
Antwort: Richtig. Darum tragen wir auch alle rutschfeste Handschuhe. Wenn man abrutscht, ist es aus!

Frage: “… und weiß man denn, wo man hinfliegt?
Antwort: Nein, das hängt vom Wind ab. Das ist wie beim Ballonfahren, nur dass wir beim Drachenfliegen keinen Einfluß auf die Fluhhöhe haben. Wir haben ja keinen Brenner.

Frage: “Kann denn dabei nichts passieren?”
Antwort: Nein. Wenn man in eine Notsituation gerät, fliegt man einfach rechts ran und wartet auf den ADAC (Allgemeiner Deutscher Aero Club). Außerdem sind die Wolkenstraßen inzwischen viel sicherer geworden und flächendeckend mit Notrufsäulen ausgestattet.

Frage: “Was ist das für ein Sack, den sie da tragen?”
Antwort: Den haben wir, falls wir mal in große Höhen getrieben werden. Nach dem Absprung, springt man in den Sack und ist vor Kälte geschützt. Ja richtig: Eva Wisnierska hat das mit ihrem Drachen überlebt.

Frage: “Warum steht der Pilot so lange auf der Rampe?”
Antwort: Er wartet auf die richtige Thermik und kräftigen Wind von hinten, damit er nicht so schnell laufen muss.

Fortsetzung folgt …

Wenn jemand weitere Fragen (und eine entsprechende Antwort) hat:
Bitte schreiben!

:-)


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