Gestern hat sich Yeti für den Nachmittag zum Probeflug mit meinem Combat angemeldet. Ich wollte gegen Mittag starten, um ihm den Drachen nach 1-2 Flugstunden zu überlassen. Die versprochene Blauthermik sah allerdings eher weiß aus und der Wind hauchte auch nur mäßig den Hang hinauf. Relativ spät kam ich dann aber in die Luft und es trug zuverlässig. Als größte Höhe zeichnete mein Vario gut 1.000 Meter auf und so verging die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug. Als ich ganz in Gedanken irgendwann etwas niedriger am Startplatz vorbei flog sah ich Yeti eindeutige Signale von der Rampe winken. Ich grüßte recht freundlich und drehte sofort mit schlechtem Gewissen zur Landewiese ab.
Als wir dann unten ab- und oben wieder aufgebaut hatten, verbrachte Yeti noch etwas 20 Minuten eingehängt auf der Rampe, um dann doch den Rückzug anzutreten. Die Windmesser waren inzwischen völlig zum Stillstand gekommen und selbst zwei Milane soffen vor uns ab und verkrochen sich in ihren Nestern.
Sorry. Die nächste Chance kommt bestimmt in Kürze. Spätestens beim nächsten “Atoswetter” ist der Combat wieder frei.