Am Samstag in Neumagen angekommen blies ein 20er O-SO Wind und die ersten Drachen, die draußen waren, trug es auch recht hoch, da es auch sehr thermisch war. Doch ca. 20 min. bevor ich startete schlief der Wind plötzlich für den Rest des Tages regelrecht ein und es stellte sich eine große “Saufphase” ein, welche viele Piloten zum Landeplatz zwang.
Endlich habe ich mir eine Kamera gekauft, welche man im Intervall programmieren kann und habe diese selbstverständlich gleich am Kielrohr montiert und ausprobiert. Auch ein neues Funkgerät und im Helm integriertes Headset wollte ich gleich ausprobieren, welches mir später zum Verhängnis wurde.
Am Ende der Hangkante fand ich einen schönen 2 Meter Bart, welchen ich zentrierte und auch schnell hundert Meter höher war. Ich fühlte mich zu sicher und fing an mit dem Funk zu spielen, bekam aber keine Rückmeldung…mhm also noch mal probieren….dann mal ganz nach hinten sehen ob die Kamera noch das Objektiv ausgefahren hat..sieht gut aus….doch den Bart hatte ich durch die Rumspielerei verloren
und verschenkt. Also
stand ich nach 15 min. Flug wieder auf der Landewiese und sah auch schon den Stecker der Funke am Gurtzeug runterbaumeln….So genoss ich gleich unterm schattigen Drachen das nicht verdiente Landebier.
Dirk Soboll war auch da und machte einen Doppelsitzerflug und kam wie ein Gladiator (siehe Bild) zum Landeplatz
Leider musste ein Pilot im hohen Gras landen, da er im Endanflug von einem Drachen geschnitten wurde, indem er direkt vor ihm vom Gegenanflug in den Queranflug wechselte. Er brach sich dabei die Nase, da er auf die Basis schlug…zum Glück ist nicht mehr passiert.
Das Headset wurde zuhause überarbeitet und wird beim nächsten Mal ganz sicher halten…
Glück auf, Rico

